Morgenlage · täglich geprüft

Marktlage 24. Oktober 2026 — Energie, Kupfer, Wasser

Was sich zuletzt bei Energie, Kupfer, Wasser bewegt hat — jede Meldung mit Quelle und Datum. Recherchiert und geprüft von Zeynah.

Die Meldungen

Was passiert ist

Energie

Griechenland nähert sich 20 GW erneuerbarer Leistung

Laut IPTO (ADMIE) kamen in den ersten zehn Monaten 2026 rund 2.700 MW am Übertragungsnetz hinzu; etwa 10 GW an Projekten warten auf einen Netzanschluss, und der Stand der Batteriespeicher liegt bei 800 MW bei einem Ziel von 4 GW bis 2028.

Quelle: Balkan Green Energy News · vom

Energie

PPC und Metlen: erste 300 MW Batteriespeicher in Südosteuropa für das 1. Quartal 2027 geplant

Das 50/50-Gemeinschaftsunternehmen plant bis zu 1.500 MW und 3.000 MWh, zunächst in Bulgarien und Rumänien; PPC bereitet zudem drei Batterieanlagen mit zusammen 150 MW in Meliti, Ptolemaida und Amyntaio vor.

Quelle: energypress.eu · vom

Kupfer

Nexans: Auftragsbestand Übertragung 7,8 Mrd. Euro, neue HVDC-Fertigung in Charleroi

Laut Q3-Bericht liegt der bereinigte Auftragsbestand im Bereich Power Transmission bei 7,8 Mrd. Euro (davon 1,2 Mrd. Euro GSI); in Charleroi wurde im Oktober 2026 eine 525-kV-HVDC-Fertigung eröffnet, und in Lens entstehen 80.000 t jährliche Kapazität für recyceltes Kupfer.

Quelle: Investing.com · vom

Wasser

Limassol eröffnet neuen Trinkwasserbehälter für 17.000 Einwohner

Der Sykaminou-Behälter in Ayios Athanasios fasst 2.000 m³ und kostete 840.000 Euro; EOA Limassol baut vier weitere Behälter mit rund 9.000 m³ für 3,8 Mio. Euro, weitere Tanks in Mesa Yeitonia und Fasoula sind geplant.

Quelle: Cyprus Mail · vom

Einordnung

Was das für Beschaffung und Projekte heißt

Aus den Meldungen oben abgeleitet — keine Prognose.

Der Anschlussstau von rund 10 GW und das Speicherziel von 4 GW zeigen anhaltenden Bedarf an Netzausrüstung, Umspannkapazität und Batteriesystemen in Griechenland.

Der gestaffelte Ausbau großer LFP-Speicher erzeugt Bedarf an Netzanschlüssen, Mittel- und Hochspannungstechnik sowie Kabeln in Griechenland und der Region.

Der bis Ende 2028 reichende Auftragsbestand deutet auf weiterhin knappe Fertigungsslots für Hochspannungskabel hin, auch für das Zypern-Projekt GSI.

Zusammen mit dem laufenden 9,2-Mio.-Euro-Projekt zum Austausch von 100 km Leitungen zeigt sich in Limassol fortlaufender Bedarf an Behältern, Rohren und Netztechnik.

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